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> 14 Tipps zum Zeichnen lernen fĂŒr AnfĂ€nger

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Farbenlehre
Gestalten Grundlagen

Farbenlehre

Farbenlehre

Das Grundprinzip der Farbenlehre sind das Farben Sehen und die Farbmischungen. Farben geben einem Bild eine besondere Note. Mit ihnen lassen sich Stimmungen und EindrĂŒcke erreichen, die ohne Farben nicht möglich wĂ€ren. Wildes Mischen von Farben hat aber selten den gewĂŒnschten Erfolg. Daher haben sich schon namhafte Leute wie Goethe oder Runge mit Farben beschĂ€ftigt und versucht sie zu Ordnen. Farbliches Gestalten folgt gewissen Regeln. Hier siehst Du welchen und wie sie sich einsetzen lassen.

Farbenlehre
Farbenlehre

 

Wirkung von Farben

Jede Farbe zeichnet sich durch ihren Charakter, ihre Eigenhelligkeit und Beziehung zu anderen Farben aus. Ungebrochenes Rot kann aggressiv, aktiv sein; Rosa (mit Weiß gebrochenes/ gemischtes Rot) wirkt eher lieblich, zart und scheu; mit schwarz gebrochen/ gemischt, wirkt es z.B. wĂŒrdevoll, ernsthaft usw.

Foto einer Seifenblase
Eine Seifenblase schillert in vielen Farben

 

  • Nach Goethe lassen sich Farben in “aktiv” und “passiv” unterteilen:
    Aktive Farben – Rot, Gelb, Orange
    Passive Farben – Blau, GrĂŒn, Violett
  • SĂ€ttigung, Farbhelligkeit und Kontraste
    Fehlt einer Farbe der Farbton, ist die SĂ€ttigung null, dann liegt eine unbunte Farbe vor (weiß, grau, schwarz). Eine reine Farbe, ohne Mischungen mit anderen Farben, hat die grĂ¶ĂŸte SĂ€ttigung. Jede Farbe besitzt eine Eigenhelligkeit.
  • Farbassoziationen/ Farbbedeutung
    Man sagt eigentlich jeder Farbe eine bestimmte Bedeutung und Wirkung nach. Man kann diese Assoziationen bewusst einsetzen um seinem Bild eine entsprechende Aussagekraft zu verleihen.
    Manche dieser Bedeutungen sind regelrecht symbolisch; z.B. wird Rot gleichbedeutend mit Liebe, Gelb mit Neid, GrĂŒn fĂŒr Hoffnung/ Natur, Weiß fĂŒr Unschuld/ Reinheit und Schwarz fĂŒr Tod/ Trauer verwendet (wobei die Symbolik von Schwarz und Weiß in manchen asiatischen Kulturen genau das Gegenteil bedeuten als im westlichen Raum; dort ist Schwarz z.B. gleichbedeutend mit GlĂŒck und Weiß mit Trauer).
    Andere Assoziationen sind nicht allgemein gĂŒltig, sondern lediglich durch Empfindungen, Kultur und Befragung großer Personengruppen zustande gekommen.

 

Farbe Bedeutung/ Symbolik Wirkung
ROT VitalitÀt, AktivitÀt, Dynamik, Wille, Gefahr, Kampf, Blut, Liebe, Leidenschaft, WÀrme
  • stimulierend, aktivierend und aufregend
  • warm
  • unruhig, aggressiv
ORANGE Freude, Lebhaftigkeit, Spaß, WĂ€rme, Ausgelassenheit, Tatkraft, Ausdauer
  • aufbauend und leistungssteigernd
  • stimmungsaufhellend
  • aufheiternd, ausgleichend
GELB Reife, WĂ€rme, Kraft, Erfolg, GlĂŒck
  • sonnig
  • heiter, licht
  • freundlich, optimistisch,
GRÜN Hoffnung, Entspannung, Ruhe, NatĂŒrlichkeit, Heiterkeit
  • beruhigend, ausgleichend
  • erfrischend und regenerierend
  • natĂŒrlich
BLAU Ruhe, Unendlichkeit, Freundlichkeit, Frische
  • entspannend
  • lösend, harmonisiert
  • kĂŒhl
VIOLETT Unbewußtsein, Mystik, geistige Kraft, Inspiration, Magie
  • magisch
  • ausgeglichen, regenerierend
ROSA Romantik, Liebe, Zartheit
  • Ruhe fördernd
  • erfrischend
  • zart, lieblich
BRAUN Bequemlichkeit, Anpassung, Schwere, konservativ
WEISS Reinheit, Sauberkeit, Ordnung, Unschuld, Vollkommenheit, Beruhigung
SCHWARZ Trauer, Einengung, Abgeschlossenheit, pessimistisch, hoffnungslos, schwer
GRAU NeutralitĂ€t, Trostlosigkeit, NĂŒchternheit, Elend, Sachlichkeit, Schlichtheit
GOLD Reichtum, Macht, elegant
SILBER Reinheit, Reichtum, KĂ€lte, Schlichtheit, modern, elegant

 

Farben sehen

Farbenlehre heißt auch zu wissen, warum es Farben gibt und was Farben eigentlich sind. Wichtig zum farblichen Sehen ist Licht. Wenn Licht auf einen Gegenstand fĂ€llt, wird es entweder reflektiert (vollstĂ€ndig oder nur teilweise = Farben) verschluckt (schwarz) oder es scheint hindurch (durchsichtig, farblos). Je nachdem welche Lichtwellen reflektiert werden und auf das Auge treffen, dementsprechend ist die Farbe.

Wichtig zu wissen wĂ€re dabei, das in unserem Auge nur Sinneszellen fĂŒr Rot, GrĂŒn und Blau vorhanden sind. Das Gehirn errechnet sich aus diesen 3 Farben und der aufgenommenen Kombination, die Farbe, die wir im Endeffekt wahrnehmen. Da in der Natur ĂŒberwiegend GrĂŒntöne vorkommen, ist unser Auge fĂŒr diese Nuancen besonders empfĂ€nglich.

Das Lichtspektrum beinhaltet alle fĂŒr den Menschen sichtbaren Farben
Das Lichtspektrum beinhaltet alle fĂŒr den Menschen sichtbaren Farben

Wenn alle (rote, grĂŒne und blaue) Lichtwellen reflektiert werden, sieht das Auge weiß, werden diese absorbiert, sieht man schwarz, hindurch gelassen, farblos. Werden rot und grĂŒn reflektiert und blau absorbiert, sieht man gelb; und so weiter…

Grundprinzip des Farben Sehens
Grundprinzip des Farben Sehens

 

FarbrÀume

  • Bildschirmfarben/ Lichtfarben (Monitore, PC-Bildschirme, Beamer etc.) bestehen aus RGB-Farben
  • Printfarben/ Körperfarben (z.B. gedruckte Zeitschriften und Magazine) setzen sich aus CMYK-Farben zusammen.

Körperfarben sind auch z.B. Ölfarben, Acrylfarben, Voll- und Abtönfarben usw. – diese unterliegen allerdings weder dem RGB noch dem CMYK Farbraum.

 

Farbordnungssysteme

Farbordnungssysteme sind ein Einstieg in die Farbenlehre. Schon die großen Gelehrten versuchten den Farben Struktur zu geben und sie logisch zu ordnen.

 

Farbkreis – nach Johann Wolfgang von Goethe. Die 3 Grundfarben sind zueinander dargestellt sowie die Mischfarben aus diesen. Die drei Grundfarben Blau, Rot und Gelb sowie deren Mischfarben Rotblau, GelbgrĂŒn und BlaugrĂŒn

Farbenlehre: Farbkreis nach Goethe
Farbenlehre: Farbkreis nach Goethe

Farbkreis – die Grundfarben und deren Mischfarben sind dargestellt. Die Farben, die sich gegenĂŒberliegen, nennt man KomplementĂ€rfarben. DarĂŒber hinaus gibt es Farb-Paare welche in Kombination besonders harmonisch wirken. Mittig im Farbkreis sind diese Paare miteinander verknĂŒpft. Die drei Grundfarben und deren Mischfarben im Farbkreis: Rot und Gelb ergeben Orange, Rot und Blau ergeben Lila, Blau und Gelb ergeben GrĂŒn

Farbkreis nach Itten
Farbkreis nach Itten

Doppelkegel– von Wilhelm Ostwald. Die Grundfarben, deren Mischfarben sowie die Abstufungen von schwarz nach weiß sind dargestellt. Neben den Grund- und Mischfarben sind im Farbkegel auch die Abstufungen nach Schwarz und Weiß vorhanden.

Farbkegel nach Ostwald
Farbkegel nach Ostwald

Farbkugel – von Runge. Auf Ihr sind theoretisch alle Farben dargestellt. Die Farbkugel beinhaltet noch mehr Farben als der Farbkegel. Schemenhaftes Beispiel!

Farbkugel nach Runge
Farbkugel nach Runge

 

Farbmischungen

Es gibt bei der Farbenlehre 3 verschiedene Farbmischungssysteme. Zum einen das Klassische, welches jedes Kind schon in der Grundschule lernt. Dann das physikalische, welches sich auf die Lichtfarben bezieht und dann noch das Drucktypische, welches vom heimischen Drucker bis hin zur Werbeindustrie verwendet wird.

 

Additive Farbmischung

  • Mischung von farbigem Licht
  • Helligkeit nimmt bei Mischungen zu, die Summe aller Farben ist weiß
Farbenlehre: Additive Farbmischung
Additive Farbmischung

 

 

Subtraktive Farbmischung

  • Mischung von Körperfarben (Pigmenten)
  • Helligkeit nimmt ab, die Summe aller Farben ist schwarz
Farbenlehre: Subtraktive Farbmischung
Subtraktive Farbmischung

 

Subtraktive (Autotypische) Farbmischung bei Druckfarben

  • Form der Subtraktiven Farbmischung
  • Anwendung in der Druckindustrie (Farbdrucker/Druckmaschinen > CMYK = Cyan Magenta Yellow Black)
  • Grundfarben entsprechen den Zweitfarben der Additiven Farbmischung (Cyan, Magenta und Yellow)
  • Summe aller Farben ist schwarz (in der Praxis allerdings eher ein dunkles Grau-Braun, daher gibt es Schwarz immer als seperate Druckfarbe um die Brillianz zu erhöhen)
  • Mischfarben sind die Grundfarben der Subtraktiven Farbmischung
Farbenlehre: Subtraktive Farbmischung (Drucktypisch)
Autotypische Subtraktive Farbmischung

 

Farbkontraste

Ein weiterer Bereich der Farbenlehre sind die Farbkontraste. GegensĂ€tze und Gemeinsamkeiten von Farben, Farben die sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen… Hier stelle ich die 7 Farbenkontraste vor nebst Beispielfotos.

 

Simultankontrast

Das Auge *verlangt* nach der KomplementÀrfarbe. Diese entsteht im Gehirn und ist nicht wirklich vorhanden (sukzessiv). Wirklichkeit der Farbe ist nicht identisch mit ihrer Wirkung > Simultanwirkung kann verstÀrkt oder verhindert werden indem man Grautöne als Rand oder in die Mitte setzt.

Simultankontrast Beispiel
Farbenlehre: Simultankontrast

 

Der Simultankontrast funktioniert auch bei einem anders farbigen Untergrund
Der Simultankontrast funktioniert auch bei einem anders farbigen Untergrund

Im Beispielfoto mit den Booten kann ein zu langer Blick auf das grell rote Boot bei einem schnellen Schwenk auf das graue Boot daneben fĂŒr den Simultaneffekt sorgen.

Simultankontrast Beispiel: Boote
Simultankontrast Beispiel: Boote

 

Hell-dunkel-Kontrast

Die Helligkeit (Tonwert) lĂ€sst die Farben zueinander wirken. Gelb ist am hellsten, Violett am dunkelsten. Der stĂ€rkste hell-dunkel-Kontrast ist rot und tĂŒrkis. Schwarz nimmt der Farbe die Helligkeit, weiß verstĂ€rkt sie… geringere Kontraste können so verstĂ€rkt werden.

Hell-Dunkel-Kontrast
Es gibt helle Farben (wie Gelb) und es gibt dunkle Farben (wie Lila).

Die lila BlĂŒte wirkt im Meer hell orangefarbener BlĂŒten sehr dunkel. Gleichzeitig ist dieses Bild zudem ein gutes Beispiel fĂŒr den QuantitĂ€tskontrast weiter unten.

Hell-dunkel-Kontrast Beispiel: Blumen
Hell-dunkel-Kontrast Beispiel: Blumen

 

KomplementÀrkontrast

Die KomplementĂ€rfarben liegen sich im Farbkreis gegenĂŒber. Sie fordern und steigern sich gegenseitig. Zu jeder Farbe gibt es jeweils nur eine KomplementĂ€rfarbe. Sie entstehen als Nachbild im Auge (sukzessiv = wenn man sich eine grĂŒne FlĂ€che lĂ€ngere Zeit ansieht und dann auf eine weiße blickt, entsteht rot… man sieht sie, obwohl die FlĂ€che weiß ist.

Das Gehirn *verlangt* also nach der KomplementÀrfarbe und bildet sie > Simultankontrast!). Das KomplementÀrpaar bildet die Grundlage der harmonischen Farbgestaltung.

KomplementÀrkontrast Beispiel
KomplementĂ€rpaare liegen sich im Farbkreis gegenĂŒber. Vereinfachte Darstellung des Farbkreises um die KomplementĂ€rpaare hervorzuheben. Eine detailliertere Version findet Ihr weiter oben.

Das typischste KomplementĂ€rpaar ist Rot und GrĂŒn. Traditionell sieht man dies sehr oft an Weihnachten: der grĂŒne Baum an dem rote Kugeln hĂ€ngen. Seit meiner Ausbildung zur Schauwerbegestalterin ist fĂŒr mich der KomplementĂ€rkontrast sinnbildlich mit Weihnachten verknĂŒpft.

KomplementÀrkontrast Beispiel: Weihnachtsbaum
KomplementÀrkontrast Beispiel: Weihnachtsbaum

 

Kalt-warm-Kontrast

Entfernte GegenstĂ€nde wirken kĂ€lter. Kalte Farben sind eine gute Möglichkeit etwas perspektivisch und plastisch darzustellen. Farben lösen Temperaturempfindungen aus. Der Kontrast ist auch wichtig fĂŒr die farbliche Gestaltung von InnenrĂ€umen…

Eine Farbe kann, in Beziehung zu anderen Farben, sowohl kalt als auch warm wirken. Kalt werden im Allgemeinen blau und violett empfunden. Als warm werden rot und orange empfunden. Gelb und grĂŒn können sowohl als warm als auch als kalt empfunden werden.

Kalt-warm-Kontrast Beispiel
Gelb und Rot wirken warm, Blau (sowie Mischungen mit dieser Farbe, wo der Blauanteil ĂŒberwiegt) wirkt kalt

Links im Bild der Flusslandschaft zieht eine blaue Wolkenfront herein, welche sehr kĂŒhl wirkt im Vergleich zur sonnig warmen rechten Seite des Bildes.

Kalt-warm-Kontrast Beispiel: Flusslandschaft
Kalt-warm-Kontrast Beispiel: Flusslandschaft

 

QualitÀtskontrast

(Auch Ton-in-Ton Kontrast, bei gleicher Farbe mit mehreren Abstufungen genannt) Hier sind Reinheitsgrad und SĂ€ttigungsgrad der Farben entscheidend. Die GegensĂ€tze sind gesĂ€ttigte/ leuchtende Farben und dumpfe/ trĂŒbe Farben. Beim Aufhellen (mit weiß) oder Verdunkeln (mit schwarz, grau oder der KomplementĂ€rfarbe) verlieren die Farben an Leuchtkraft > man *bricht* die Farben also.

QualitÀtskontrast Beispiel
Die “QualitĂ€t” einer Farbe ist ihre Leuchtkraft

Im Beispiel der Schnee bedeckten Berglandschaft fÀrbt der lila Himmel die Landschaft ebenfalls lila, somit ist das Bild Ton-in-Ton gehalten. Zwischen den Bergen leuchtet die Sonne und hellt den Lilaton auf. Dort, wo weniger Licht hin kommt, wird das Lila dunkler.

QualitÀtskontrast
QualitÀtskontrast Beispiel: Schnee verhangene Berge

 

QuantitÀtskontrast

Dieser Kontrast bezieht sich auf die GrĂ¶ĂŸe der farbigen FlĂ€che und auf das VerhĂ€ltnis dieser FlĂ€chen zueinander. Die GegensĂ€tze sind viel und wenig, groß und klein. Die Leuchtkraft und FleckengrĂ¶ĂŸe bestimmen die Farbwirkung. Um die Leuchtkraft besser einschĂ€tzen zu können, vergleicht man die Farben auf neutralem Grund (grau). Die WirkungsintensitĂ€t ist verschieden. Goethe hat folgende Lichtwerte ermittelt:

Die Zahlen geben an in welchem VerhĂ€ltnis die GrĂ¶ĂŸen der FlĂ€chen, der jeweiligen Farben, sein sollten.

Gelb/ violett = 1:4
Orange/ blau= 1:3
Rot/ grĂŒn= 1:2

QuantitÀtskontrast Beispiel
Die QuantitÀt (das MengenverhÀltnis) beeinflusst ebenfalls die Farbwirkung

Neben dem BlĂŒtenbeispiel oben, habe ich ein weiteres Beispiel fĂŒr den QuantitĂ€tskontrast. Im Beispiel des Sonnenuntergangs gibt es nur wenige kleine gelbliche FarbflĂ€chen in einem von Blau dominierten Bild. Dennoch stechen die gelben Töne grell hervor und verleihen dem Bild einen Hauch WĂ€rme.

QuantitÀtskontrast Beispiel: Sonnenuntergang
QuantitÀtskontrast Beispiel: Sonnenuntergang

 

Farbe-an-sich-Kontrast

(Auch Bunt-Unbunt Kontrast genannt)

Dies ist der einfachste Kontrast. Es werden dabei mindestens drei verschiedene ungetrĂŒbte, reine Farben verwendet. Die Wirkung ist immer bunt. Schwarz/ Weiß können als Trennlinien zwischen den Farben die Wirkung beeinflussen. Weiß schwĂ€cht, Schwarz stĂ€rkt die Farben in ihrer IntensitĂ€t.

Farbe-an-sich-Kontrast Beispiel
Knallige Farben beeinflussen sich gegenseitig in Ihrer Wirkung, Schwarz und Weiß wirken als Trennung

Im Beispiel des MarienkĂ€fers sind die drei (vier) ungetrĂŒbten Farben: das Rot des MarienkĂ€fers, seine schwarzen Punkte (sowie die weißen Lichtreflexionen) und das GrĂŒn des Hintergrundes.

Farbe-an-sich Beispiel: MarienkÀfer
Farbe-an-sich Beispiel: MarienkÀfer

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