Wie man Bilder coloriert - mit Markern

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Eine kleine Anleitung zum Colorieren mit Markern auf Alkoholbasis. Hier zeige ich Euch ein paar Bildbeispiele welche mit Markern coloriert worden sind. Um das gleiche Bild mehrmals colorieren zu können, habe ich es eingescannt, ein wenig am PC bearbeitet und wieder ausgedruckt. So konnte ich das gleiche Motiv auf jeweils gleichem Papier colorieren.

Ihr könnt das natürlich auch mal selbst ausprobieren - einfach die Vorlage ausdrucken und los gehts!

Was sind Marker?

Die Eigenheiten von Markern sind eindeutig; dadurch, dass sie auf Alkoholbasis sind, verläuft die Farbe besser ineinander und hinterlässt keine Linien, wie dies bei Filzstiften der Fall ist.

Copic Marker


Sie werden daher gerne von Leuten benutzt, die diese beruflich oder sonstige professionelle Colorierungen benötigen (z.B. Manga- oder Comiczeichner, Grafikdesigner, Innenarchitekten etc.). Leider sind gute Marker sehr teuer.

Professionelle Marker sind z.B. Copics oder Twin Touch Marker - angeblich gibt es bei beiden Marken keine qualitativen allerdings sehr deutliche preisliche Unterschiede (Twin Touch Marker sind z.B. wesentlich günstiger zu haben als Copics).

Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass bei sehr häufiger Benutzung die Investition von Copics durchaus lohnend sein kann, da man bei ihnen die Spitzen wechseln und die Farben nachfüllen kann.

Dennoch sollte man als Neuling in Sachen Marker ersteinmal nur Basis- bzw. Einsteigersets erwerben um den richtigen sachgemäßen Umgang mit Markern vorab zu erlernen. Denn auch der beste Marker taugt nichts, wenn sie nicht richtig benutzt werden.

Außerdem sollte man über die Anschaffung von speziellem Markerpapier nachdenken, da dieses die Farbe nicht so stark aufsaugt als andere Papiere und so die Marker nicht so schnell austrocknen. Darüber hinaus leuchten die Farben auf speziellem Papier gleich viel intensiver als auf normalem Papier.

Weiße Stellen müssen ausgespart werden, da man kein weiß malen kann.

Zeichnen lernen mit Copics und anderen Markern


Ich hatte einmal das Vergnügen während meiner ersten Ausbildung in der Berufschule mit original Copic-Markern malen zu dürfen.

Doch sonderlich beeindruckt haben mich diese ehrlich gesagt ganz und gar nicht. Man muss aber zu Gute halten, dass die Stifte schon recht ausgelaugt, alt und verbraucht waren, sodass der Malspaß ganz sicher daher getrübt wurde. Dennoch war mein Wunsch Marker zu besitzen dadurch nicht geweckt worden.

irgendwann später habe ich im Internet desöfteren von Markern gelesen, speziell ihre Eigenschaft nahezug übergangslos ausmalen zu können faszinierte mich, denn mit jeder Art Filzstift hat man grundsätzlich diese fiesen Linien.

Ich habe mich informiert, denn allzu viel Geld besaß ich während und die erste Zeit nach meinen Ausbildungen natürlich nicht.

Daher wollte ich preisgünstige Marker haben. Ich stieß immer wieder auf Copics und als günstigere Alternative Copic Ciao. War mir ehrlich gesagt immer noch zu teuer, wenn man überlegt wie viel da zusammen kommt bei ca. 5 € pro Stift und man erst einmal eine ordentliche Farbpalette benötigt um alles mögliche ausmalen zu können.

Bei eBay habe ich dann einen recht erschwinglichen 60er Koffer Touch Marker gefunden, damals noch für 120 €, ca. 2,50 € pro Stift. Copics erreichten in vergleichbarer Menge Preise in Höhe von 300-400 €, 5 € pro Stift. - Stand 2007

Jetzt erreicht ein Koffer (A oder B) Touch Marker einen Preis von ca. 170 € aufwärts, nun 3,65 € pro Stift. Copics für ein 72er Set ca. 350 € aufwärts, 5 € pro Stift. - Stand 2013

Sobald ich meine Marker in Händen hatte, habe ich damit gemalt, ausgemalt, koloriert - fast pausenlos. Etwas nach meinem Markererwerb wurde mir in meinem Forum gesagt, dass ich besser Markerpapier (auch Layoutpapier) benutzen sollte, das würde die Marker nicht so ausbluten.

Gesagt, getan! Mit dem Markerpapier kann man die übergänge noch leichter verhindern, so man denn schnell genug ist und immer in feuchter Farbe malt.

Trotz dass ich die Marker nun schon so lange habe und so fürchterlich viel damit gemalt habe, sind diese noch lange nicht so altersmüde wie man meinen könnte. Das macht das "nicht nachfüllen können" der Farben, was ja bei den Copics geht, wieder wett. Und auch die Spitze, welche man bei den Copics wechseln kann, ist noch nicht ausgefranst.

Dann habe ich mir noch einiges später den Brush-Marker Koffer dazu geholt und ein weiteres neues Malerlebnis erfahren. Die Brush-Spitze ermöglicht das Ziehen feinster Linien.

Auch wenn ich sehr viel und sehr lange Spaß an den Touch-Markern hatte, überlege ich ob ich mir nicht irgendwann doch mal Copics zulegen sollte. Zumindest kann ich dann DEN direkten Vergleich ziehen, welcher auf jedenfall ein ausführlicher Artikel für meine Webseite wert sein wird.

2012 sagte mir ein Forenmitglied, und Mitarbeiter von Faber-Castell, dass Copics und Touch-Marker vom selben Hersteller kämen. Vor diesem Hintergrund verstehe ich die "Glaubens-Kriege" der Markernutzer dann auch nicht mehr. :)

Mit Markern ausmalen

Vorlage mit Markern kolorieren

Die Vorlage, die coloriert werden sollte, sollte klare Konturen haben welche nach Möglichkeit nicht wieder verwischt werden können. Für mein Beispiel habe ich ein Bild erst mit Bleistift vorgezeichnet und anschließend mit einem Tuschestift mit feiner Spitze die Konturen nachgezogen. Sobald die Linien getrocknet waren, habe ich die Bleistiftlinien wieder vorsichtig weg radiert.

Mit Marker colorieren Beispiel

Da dunkle Farben auch bei Markern stärker decken, habe ich zuerst mit den hellen Farben begonnen. Dabei habe ich gleich die Stellen umrandet, welche weiß bleiben sollen und nur die Fläche drum herum ausgemalt.

Mit Marker colorieren

Nach und nach habe ich die hellen Flächen ausgemalt.

Mit Markern colorieren

Dann habe ich mit den dunklen Farben weiter gemacht.

Mit Markern kolorieren

Zu letzt habe ich mit noch dunkleren Farben Schattierungen gemalt.

Marker Tipps

Da man in seiner Farbwahl durch die Anzahl der Stifte, die man parat hat, beschränkt ist, kann man die Farben "mischen" indem man eine Fläche mit mehreren verschiedenen Farben übermalt. Dies funktioniert am besten, wenn die Farbe, die man übermalen möchte, heller ist als die, mit der man übermalt.

Mit einem Stück Plastik und einem Blender kann man Farbabstufungen der vorhandenen Markerfarben erreichen. Um lästige Linien wie bei Filzstiften bei Markern noch geringer wie möglich zu halten, sollte man nass-in-nass malen. Dabei übermalt man eine Fläche solange diese noch nicht getrocknet ist teilweise mehrmals und arbeitet sich Stück für Stück auf die unbemalten Stellen voran.


Eine gleichmäßige Geschwindigkeit und Haltung der Marker beim malen sind sehr wichtig.

Verschiedene Marker-Arten

Es gibt verschiedene Marker-Marken neben Copic und Copic Ciao. Ich habe einige Artikel über verschiedene Alternativen in meinem Blog geschrieben. Dort stelle ich sie Euch ausführlich vor:

Verschiedene Marker

Ganz oft liest und hört man davon, dass die Copic Marker, die besten wären.

Oft sind es nur Spekulationen und Mutmaßungen, denn -sein wir mal ehrlich- die Wenigsten machen sich die Mühe und stellen tatsächlich Vergleiche und Tests an, sondern plappern einfach das nach, was man schon zu Hauf irgendwo aufgeschnappt hat.

Damit wollte ich Schluss machen!

Daher habe ich mir selbst die oben erwähnten Marken angeschafft, sie alle getestet, gemalt, recherchiert und verglichen.
In meinem ultimativen Marker Vergleich Artikel könnt Ihr lesen zu welchen Erkenntnissen ich gelangt bin.

YouTube Video: Marker im Vergleich


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